Rezension zu ‚Eisige Tage‘ von Alex Pohl*

Eckdaten
Verlag: Penguin
E-Book
432 Seiten
Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-328-10323-3

Klappentext

Die Welt des Verbrechens beginnt vor deiner Haustür …

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben … (Quelle: Penguin)

Meine Meinung

Als die Leiche eines Anwaltes gefunden wird, müssen Kommissarin Hanna Seiler und ihr Kollege Milo Novic feststellen, dass sich mehr hinter dem Mord verbrigt. Der Tote besitzt Material, das nach einem Skandal schreit, darunter ein Foto, eines vermissten Mädchens. Die beiden Kommissare müssen eine Welt betreten, voller Düsternis und stellen sich die Frage: Was wird eigentlich gespielt?

Krimis sind normalerweise nicht ganz so meins, aber ich wollte mich mal wieder in dem Genre versuchen – ab und an gibt es versteckte Schätze und ohne einen Versuch findet man diese nicht 🙂

Generell hat Alex Pohl einen angenehmen Schreibstil, sodass sich das Buch sehr flüssig und zügig lesen lässt.

Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen, weshalb ich zu dem Buch gegriffen habe. Nachdem ich das Buch zu ende gelesen habe, konnte mich die Umsetzung nicht vollends überzeugen. Mir fehlt das gewisse Etwas, das ich von einer solchen Geschichte erwarte. Ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, wer der Täter ist, was mir wieder gut gefallen hat.

Die Charaktere haben mir im Ansatz gut gefallen. Hanna und Milo scheinen beide ihre Päckchen zu tragen und als Leser bekommt man das ein andere vermittelt. Für mich persönlich ist es jedoch etwas zu wenig. Besonders Milo scheint ein interessanter Charakter zu sein, den ich gerne etwas mehr bleuchtet gehabt hätte.

Das Cover passt zur Geschichte, ist aber nicht ganz meins.

Für Krimiliebhaber definitiv eine Empfehlung.

Fazit

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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