Rezension zu ‚Der Exorzismus der Gretchen Lang‘ von Grady Hendrix*

Eckdaten
Verlag: Knaur
Taschenbuch
384 Seiten
Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-426-22690-2
(Quelle: Knaur)

Klappentext

Charleston, South Carolina, 1988: Abby Rivers und Gretchen Lang sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Doch nun, am Ende der Highschool, verändert sich Gretchen immer mehr, wird unberechenbar, impulsiv und grausam.
Als die beiden Freundinnen mit zwei anderen Mädchen eines Abends LSD nehmen, scheint die Droge keine Wirkung zu zeigen. Doch dann will Gretchen nackt schwimmen gehen und kehrt nicht zurück. Erst am nächsten Morgen findet Abby die völlig verwirrte Gretchen in einer unheimlichen, verfallenen Hütte im Wald. Was zuerst wie die Folgen des LSD-Rauschs aussieht, wird immer unheimlicher. Gretchen verändert sich, vernachlässigt ihr Äußeres, hat Halluzinationen, wird paranoid und zieht eines Tages sogar eine ganze Heerschar von Vögeln an, die sich gegen die Fensterscheiben ihres Hauses stürzen. Zu allem Überfluss dringen nachts Sex-Geräusche aus Gretchens Zimmer, woraufhin die christlichen Eltern ihre Jungfräulichkeit überprüfen lassen – ohne Ergebnis.
Gretchens beste Freundin Abby hat einen schrecklichen Verdacht: Ist Gretchen von einem Dämon besessen? Oder treibt die schwüle Hitze Charlestons nun auch Abby in den Wahnsinn? (Quelle: Knaur)

Meine Meinung

Ich liebe Horror ja sehr (auch wenn ich viel zu wenig in dem Genre lesen, wie mir immer wieder auffällt). Daher war ich sehr auf die Geschichte um Gretchen gespannt.

Tja… was soll ich sagen? Die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen. Leider habe ich mir viel viel mehr erhofft. Wenn das Buch empfohlen wird, wenn man Stephen King mag oder auch ‚Der Exorzist‘, dann heisst das was für mich. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Der Schreibstil war ganz okay und ich konnte das Buch gut weglesen, leider hat mich die Geschichte an sich nicht gepackt. Mir ging es viel zu lange, bis es zur Sache ging. Das Vorgeplänkel war nicht meins. Auch der Grusel bzw. Horror-Faktor war für mich kaum vorhanden. Es gab eine Szene, bei der ich schlucken musste (möchte hier nicht verraten, um was es geht, da es später im Buch vorkommt), da ich damit generell in Büchern meine Probleme habe. Auch das Ende war für mich eher mässig und konnte mich nicht von sich überzeugen.

Sehr schade, da die Geschichte durchaus Potential hatte. Denn die Charaktere wurden zum Teil sehr gut ausgearbeitet und das findet man nicht in jedem Buch.

Mir fehlt einfach mehr Grusel, mehr Emotionen, mehr Horror – das war für meinen persönlichen Geschmack leider viel zu wenig. Sehr schade.

Das Cover finde ich klasse, gefällt mir sehr gut und passt zur Grundthematik des Buches.

Fazit

Leider konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen. Aufgrund der Idee, die mir gut gefällt und der toll ausgearbeiteten Charaktere, bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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