Rezension zu ‚Glaub nicht alles, was du denkst: Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst‘ von Alexandra Reinwarth

Eckdaten

Verlag: MVG
Taschenbuch
256 Seiten
Erschienen: Juni 2019
ISBN: 978-3-7474-0043-2
(Quelle: MVG Verlag)

Klappentext

Alexandra Reinwarth trifft ihre Entscheidungen rational. Also einigermaßen. Das dachte sie zumindest, bis sie sich intensiver mit der Frage beschäftigte, ob das 17. Paar schwarze Schuhe im Schrank wirklich nötig war. Jetzt weiß sie: Der Verstand hat nichts zu melden. Regelmäßig wird man von anerzogenen Denkfehlern in die Irre geführt.
Scharfsinnig und witzig zeigt Alexandra Reinwarth, wie man diesen Fehlern auf die Spur kommt und endlich kluge Entscheidungen trifft. Eine unerlässliche Hilfe für alle, die sich wundern, warum sie gute Vorsätze nie einhalten, tolle Ideen nicht umsetzen und dauernd Dinge kaufen, die sie niemals brauchen werden. (Quelle: MVG Verlag)

Meine Meinung

Ich bin ein sehr verkopfter Mensch und da ich aktuell den Drang verspüre, mich wieder mehr mit mir selbst zu beschäftigen, bin ich auf dieses Buch gestossen. Die Autorin zeigt, zum Teil sehr humorvoll, auf, wie unser Verstand uns ein Schnippchen schlägt. Sie nennt einen Teil davon liebevoll Clown und ich kann mir das bildlich vorstellen, wenn sie wieder vom Clown spricht.

Der Schreibstil ist toll und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Dabei habe ich mir einige Dinge mit einem Marker angestrichen und auch Post-It kamen zum Einsatz. Bei solchen Büchern mag ich das unheimlich gerne, da ich so immer wieder die Dinge nachlesen kann, die mir persönlich wichtig sind.

Auf jeden Fall werden hier Denkmuster aufgezeigt, die viele von uns kennen. Mehr als einmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich energisch mit dem Kopf genickt habe, weil es einfach auf mich zutrifft. Gleichzeitig erklärt die Autorin, woher diese Mechanismen kommen und was wir dagegen unternehmen können.

Ein Punkt hat mich gestört: Es war zum Teil ein wenig zu viel rundherum, zu viel ‚Blabla‘ – mir fällt gerade kein anderer Begriff dafür ein. Etwas mehr auf den Punkt gebracht hätte das ein oder andere Thema mehr Wirkung erziehlt. Dennoch spürt der Leser, dass sie sich sehr mit der Thematik auseinandergesetzt hat und durchaus auch ab und an in die Fallen des Clowns reinfällt.

Ich mag das Cover unheimlich gerne und es ist mitunter einer der Gründe, weshalb ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Fazit

Ich konnte zwar einiges aus dem Buch mitnehmen, aber mir war es schlussendlich ein wenig zu viel Blabla rundherum. Daher 4 Sterne von mir.

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