Rezension zu ‚Alles.Nichts. Und ganz viel dazwischen‘ von Ava Reed

Eckdaten

Verlag: Ueberreuter
Hardcover
320 Seiten
ISBN: 978-3-7641-7089-9
(Quelle: ueberreuter)

Klappentext

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte … (Quelle: ueberreuter)

Meine Meinung

Lange bin ich um die Bücher von Ava rumgeschlichen und bei diesem Schätzchen konnte ich schliesslich nicht länger nein sagen. Ich habe im Vorfeld einige Meinungen dazu gehört und wollte es selbst lesen und mir ein Bild davon machen.

Phu… Meine Emotionen und Gedanken in Worte zu fassen, fällt mir nicht so leicht. Es ist schon eine Zeit her, seit ich das Buch gelesen habe. Und ich wollte direkt nach dem Lesen mit euch teilen, was ich denke. Aber ich konnte es irgendwie nicht. Nun sitze ich hier und möchte immer noch, dass ihr wisst, was ich von dem Buch halte.

Das Thema ist für mich persönlich sehr wichtig, das ich selbst Betroffene von Depressionen bin (gepaart mit Angststörungen). Ich finde, dass man spürt, dass Ava sich mit dem Thema beschäftigt hat und auch selbst Erfahrungen gemacht hat / macht. Natürlich ist es ein Jugendbuch, dennoch nicht weniger wichtig und wertvoll.

Der Schreibstil von Ava hat mir sehr gut gefallen. Sie hat mich von Anfang an fesseln können und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ava hat die richtigen Worte gewählt. Besonders die Tagebucheinträge haben mir immer wieder Gänsehaut beschert. Ich konnte mich so gut mit Leni identifizieren, nachempfinden, wie es ihr geht. Viele ihrer Gedanken hatte ich selbst schon und wusste genau, wie es ihr erging. Und ich habe schon wieder Gänsehaut, während ich diese Worte schreibe.

Die Chraktere fand ich auch gelungen, besonders Leni. Wie oben erwähnt, konnte ich mich sehr mit ihr identifizieren und das obwohl ich über ein Jahrzehnt älter bin als sie.

Jeder, der mit Depressionen etc zu kämpfen hat, sollte ich bewusst sein, dass er getriggert werden könnte. Ich kam gut damit klar, aber ich bin davon überzeugt, dass es auch abhängig vom Zeitpunkt ist, wann man zu diesem Buch greift. Dennoch ist es ein wichtiger Beitrag und jeder sollte zumindest die Leseprobe lesen – am Besten natürlich das ganze Buch.

Das Cover ist ein absoluter Traum <3 Ich liebe es so sehr und es ist ein richtiger Hingucker. Und es passt irgendwie sehr gut zur Geschichte.

Fazit

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne <3

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