Rezension zu ‚Kreativität‘ von David Eagleman, Anthony Brandt*

Wir Menschen wollen ständig Neues erschaffen – was aber macht unser Gehirn dabei so besonders? Warum erfinden Krokodile keine Speedboats?
Der Neurowissenschaftler David Eagleman und der Komponist Anthony Brandt schildern, wie in unseren Köpfen Innovation entsteht. Sie erzählen Geschichten neuer Ideen von Picasso bis zur Raumfahrt und zeigen uns, dass wir die Herausforderungen der Zukunft nur meistern können, wenn wir die kreative Software unseres Gehirns verstehen lernen.
Ein faszinierendes Duett von Naturwissenschaft und Kunst: Der weltbekannte Hirnforscher David Eagleman und sein Freund, der Komponist Anthony Brandt, widmen sich in ihrem Buch der Frage, wie das Neue entsteht. Dabei blicken sie auf die kreative Software des Gehirns: Wie funktioniert sie? Was machen wir damit? Wohin führt sie uns? Es erweist sich, dass der kreative Prozess vor allem von drei Fähigkeiten des Gehirns abhängt: Biegung, Brechung und Verbindung.
An vielen Beispielen, von der Raumfahrt über die Wirtschaft und die Kunst bis zum Sport, demonstrieren die Autoren, wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft.
(Quelle: Siedler)

Meine Meinung

Den ersten Teil des Buches fand ich sehr sehr interessant. Es ist jede Menge Content darin enthalten, den ich für mich mitnehmen konnte. Die einzelnen Bereiche wurden gut geschrieben und man kann dem Ganzen gut folgen.

Dennoch muss ich sagen, dass ich nicht vollends von dem Buch überzeugt bin, was mir sehr leid tut. Ich habe mir sehr viel davon erhofft und wurde leider enttäuscht.

Es gibt Unmengen an Beispielen im Buch, was mich persönlich sehr gestört hat. Nicht falsch verstehen: Ich mag es, wenn Theorie anhand von Beispielen verdeutlicht wird und das Verständnis dadurch wächst. Doch wenn ein Buch vor solchen Beispielen trieft, dann ist es schlichtweg zu viel des Guten! Ich konnte den Inhalt nicht richtig in mich aufnehmen und ertappte mich sehr oft, wie ich genervt die Augen verdreht habe.

Bestimmt gibt es Leser, denen genau das in die Karten spielt und die vollends vom Buch begeistert sein werden. Wer jedoch mehr Theorie in einem Buch wünscht, der ist hier nur bedingt richtig.

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und gefällt mir unheimlich gut.

Fazit

Von mir bekommt das Buch knappe 4 Sterne, da mich der erste Teil gut gefallen hat und den Rest aufgewertet hat.

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