Rezension zu ‚Im Bann der Magie – Wechselbalg‘ von Jess A. Loup*

Klappentext:

**Die dunklen Geheimnisse der Highlands**
Eliza Sawyer ist noch ein blutjunges Mädchen, als sie dem gefürchtetsten Inquisitor ganz Schottlands zum ersten Mal begegnet. Für eine Magiebegabte mit einem so starken Talent wie dem ihren hätte das unter normalen Umständen ihren sofortigen Tod bedeutet – denn im Schottland des siebzehnten Jahrhunderts steht das Auslöschen aller Magier an oberster Stelle. Doch Aidan Grimshaw ist mehr als sein vorauseilender Ruf. Unter der dunklen Oberfläche verbirgt sich in Wahrheit selbst ein Magier, der nach Gerechtigkeit sucht. Nur für die Liebe hat er keine Zeit, doch dass sie ihn ab der Begegnung mit Eliza erwischt, hätte ihn trotzdem nicht verblüffen dürfen. Weiß er doch, dass Elfenkinder einfach alles stehlen – selbst Herzen.

Quelle: Dark Diamonds

Meine Meinung

Ehrlich gesagt ist es mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, für ein Buch die richtigen Worte zu finden, wie jetzt. Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch zu Ende lesen möchte oder ich es abbreche. Da ich jedoch ein Leser bin, der das bisher noch nie getan hat und jedem Buch bis zum Schluss die Chance einräumt, habe ich es durchgezogen.

Der Schreibtil von Jess A. Loup hat mir gut gefallen. Das Buch hat sich flott lesen lassen. Leider hat mir die Geschichte an sich Mühe bereitet. Für mich war es besonders in der ersten Hälfte des Buches nicht greifbar, wohin alles führt. Ein Bisschen weniger Vorgeplänkel wäre nicht schlecht gewesen. Und obwohl es durchaus ein wenig Action gab, ist für mich persönlich alles zu ruhig abgelaufen. Mich konnte die Geschichte leider nicht richtig packen.

Erst als es gegen das Ende hin ging, kam Fahrt auf und ich konnte mich mehr mit der Story arrangieren. Mir hat die Entwicklung gut gefallen und ich hätte die Zusammenhänge – die ich natürlich nicht verraten werde – nicht selbst hergestellt. Und genau deshalb, werde ich den zweiten Band auch lesen, weil ich hoffe, dass er so weiter geht, wie der erste aufgehört hat.

Eliza ist für mich als Charakter schwer zu fassen. Irgendwie mag ich sie, aber irgendwie ist da nichts, was mich richtig zu ihr zieht. Und Aidan mag ich irgendwie nicht. Ich weiss nicht, aber etwas an ihm stört mich. Wie die beiden miteinander umgehen, ist für mich mit der Zeit auch mühsam zum Lesen gewesen.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich alles in allem okay, aber für mich jetzt nichts Spezielles, das mich sofort vom Hocker haut. Wie gesagt, werde ich mir Band 2 dennoch anschauen und hoffe, dass er mir ein Stück besser gefallen wird.

Das Cover gefällt mir unheimlich gut <3 Und es passt zur Geschichte.

Fazit

Obwohl ich meine Mühe mit dem Buch hatte, bekommt es – dank dem letzten Teil – vier Sterne von mir.

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