Rezension zu ‚Die Sturlungen‘ von Einar Kárason*

Klappentext

Das Zeitalter der Sturlungen – benannt nach dem mächtigsten Wikingerklan – war das blutigste und brutalste Kapitel der isländischen Geschichte. Es läutete gleichzeitig das Ende der Wikingerära ein.

Dieser Epoche setzt Einar Kárason mit seiner imposanten Isländer-Saga ein einzigartiges Denkmal. Erstmals werden die international hochgelobten und vom Autor für diese Ausgabe neu überarbeiteten Romane »Feindesland« und »Versöhnung und Groll« sowie zwei neue, erstmals ins Deutsche übertragene Romane in einem Band erscheinen – übersetzt von Bestseller-Autor Kristof Magnusson. Ein einzigartiges Projekt, dem sich der vielfach ausgezeichnete größte isländische Gegenwartsautor über ein Jahrzehnt gewidmet hat.

(Quelle & Homepage des Verlages: Btb)

Meine Meinung

Ich lese unheimlich gerne historische Romane aus unterschiedlichen Genres. Daher war ich unheimlich gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird.

Generell fand ich die Geschichte über Island und wie die Wikinger ihren letzten Kampf ausfechten interessant. Bisher habe ich kein Buch gefunden, dass sich mit der Thematik beschäftigt.

Der Schreibstil an sich habe ich als angenehm empfunden. Es war nicht sehr hochtrabend geschrieben, was es ein wenig vereinfacht hat, dem Inahlt zu folgen. Dennoch:

Für mich hat sich die Geschichte dennoch in die Länge gezogen, weil es – für mich persönlich – ziemlich anstrengend war, die Zusammenhänge im Kopf zu behalten. Das fand ich sehr schade, weil man so wenige Bücher über Island zu lesen bekommt.

Nach wie vor finde ich das Thema Wikinger und Island toll und die Geschichte des Landes / Volkes ist so vielfälltig! Daher fand ich es schade, dass es für mich schwierig war, dem Ganzen zu folgen.

Da es unheimlich viele Charaktere in der Geschichte gibt, ist es schwer, zu einem einzelnen etwas zu sagen. Jeder hat seine Geschichte, jede Familie ihr Schicksal. Die Verknüpfungen der einzelnen Personen ist zum Teil recht komplex, aber äusserst interessant.

Ich würde das Buch für Leser empfehlen, die sich im historischen Genre zu Hause fühlen. Für Einsteiger empfehle ich das Buch auf keinen Fall. Dafür ist die Geschichte zu komplex und ein Neuling könnte schnell die Lust verlieren. Für kenner im Histo-Genre kann ich das Buch aber trotz meiner Kritik empfehlen. Dem ein oder anderen Leser wird es auf jeden Fall zusagen. Besonders diejenigen, unter euch, die sehr oft anspruchsvolle Bücher lesen, werden hier vollends auf ihre Kosten kommen.

Das Cover passt gut zur Geschichte, wie ich finde; schlicht und unaufdringlich.

Fazit

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.