Rezension zu ‚Das Porzellanmädchen‘ von Max Bentow

Klappentext

Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?
(Quelle & Homepage des Verlages: Goldmann)

Meine Meinung

Niemand schreibt Thriller wie Luna Moor – ihre Bücher gehen unter die Haut, die Abgründe, die sie in ihren an den Leser bringt, kann niemand besser beschreiben. Ihre Fans feiern sie. Doch niemand weiss, dass Luna damit ihre eigenen Dämonen bekämpft. Als junges Mädchen ist sie den Fängen eines Irren nur knapp entkommen.
Sie beschliesst, sich ihren Dämonen zu stellen und kehrt an den Ort zurück, an denen sie Schreckliches durchmachen musste. Doch Luna wird schnell klar, dass sie sich in einem Albtraum befindet und mit aller Kraft kämpfen muss, um daraus entkommen zu können. Oder ist sie vielleicht nicht so unschuldig, wie es scheint?

Ich habe mich unheimlich auf das neue Buch von Max Bentow gefreut! Seine Bücher sind einfach unheimlich gut geschrieben und so habe ich das Porzellanmädchen inhaliert. Der Schreibstil war unheimlich gut und ich bin durch die Seiten geflogen. Was mir unheimlich gut gefallen hat, dass man das aktuelle Buch von Luna Moor näher kennen lernt – wie möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Die Verknüpfungen sind sehr gut gelungen, auch wenn ich schon relativ früh die Vermutung hatte, wer hinter Lunas Martyrium stecken könnte. Dennoch fand ich die Auflösung sehr gut und ich hoffe doch, dass es noch ein weiteres Buch mit ihr gibt. Wobei das Porzellanmädchen auf jeden Fall auch sehr gut als Einzelband gehen würde!

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Nur mit Leon konnte ich leider nicht so viel anfangen. Mir hat der Zugang zu ihm gefehlt und ich mochte ihn eher weniger.
Luna hingegen fand ich unheimlich interessant. Spannend war die Art und Weise, wie wir mehr über sie erfahren habe. Ihre Geschichte hat mich gepackt und ich habe sie ins Herz geschlossen.

Obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat, hat für mich der letzte Funke gefehlt, um mich 100 % von sich zu überzeugen.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und gefällt mir unheimlich gut.

Fazit

Ein toller Thriller, der 4 Sterne von mir bekommt.

6 Kommentare

  1. Huhu liebe Hanne!

    Ich kenne noch kein Buch der Autorin aber bei "Das Porzellanmädchen" war ich sofort interessiert. Der Klappentext klang richtig spannend und gruselig. 🙂 Schön zu hören, dass es super geschrieben ist. Auf die Auflösung werde ich vielleicht gar nicht so schnell kommen wie du, denn ich bin in dem Genre noch ein Neuling. Für mich also ganz eindeutig ein Wunschlistenbuch. 🙂

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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