Rezension zu ‚Die Spuren meiner Mutter‘ von Jodi Picoult*

Eckdaten

Verlag: C. Bertelsmann
Aus dem Englischen
von Elfriede Peschel

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
512 Seiten
ISBN: 978-3-570-10236-7

Erscheinungsdatum:

29.08.2016

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Klappentext

Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf
verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im
Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums
Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet
durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin
Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von
vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu
haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil
ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen
Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch,
den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten
begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende
Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

(Quelle: C. Bertelsmann)

Meine Meinung

Der Klappentext beschreibt sehr gut, um was es in diesem Buch geht, weshalb ich den Inhalt nicht selbst zusammenfassen werde.

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Jodi Picoult gefreut – sie ist einfach eine grandiose Autorin. Bei diesem Buch muss ich gestehen, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, in die Geschichte reinzukommen.
Die Kapitel mit Jenna, Virgil und Serenity haben es mir nicht leicht gemacht, das Buch zu mögen. Zwar ist der Aufbau der Geschichte schlüssig und die Suche nach Jennas Mutter nimmt ihren Lauf, aber es plätschert alles vor sich hin. Die Passagen aus der Sicht von Alice fand ich hingegen sehr interessant.
Tiere sind ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben und daher fand ich die Inforamationen zu Elefanten einfach toll! Die Dickhäuter gehören zwar nicht zu meinen Lieblingstieren, aber ich habe die Informationen regelrecht in mich aufgesaugt. Hier spürt man, dass Jodi Picoult sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, was ich wirklich toll finde.

Was mich richtig gepackt hat, sind die letzten ca. 100 Seiten! Dieser Plottwist! Damit hätte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet und am Ende des Buches war ich völlig in Tränen aufgelöst. Hier hat Frau Picoult gezeigt, was sie kann und hat bewiesen, dass sie durchaus fähig ist, den Leser mit Emotionen zu packen. Und das hat sie wirklich geschafft! Ich war völlig begeistert und mit den letzten Seiten konnte mich die Autorin völlig von dem Buch überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin war trotz den etwas langwierigen Passagen sehr gut und das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen. Zu den Charakteren hatte ich eine eher zwiespältige Beziehung. Jeder von ihnen hatte viel Tiefgang und waren super ausgearbeitet, aber ich habe sie nicht ganz greifen können. Ich kann nicht genau sagen, weshalb. Dennoch habe ich besonders Serenity und auch Alice sehr ins Herz geschlossen.

Das Cover ist einfach klasse! Es ist einfach wunderschön und ein echter Hingucker! Gefällt mir sehr sehr gut.

Fazit

Aufgrund des unglaublichen Plottwists und den Emotionen, die mich am Ende überwältigt haben, bekommt das Buch von mir 5 Sterne.

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