Rezension zu Der Mädchenmacher von Michael Koglin*

Guten Morgen ihr Lieben 🙂

Nachdem ich gestern leider nicht zum blogen gekommen bin, heute die Rezension zu Der Mädchenmacher von Michel Koglin.

Das Buch habe ich für die Leserunde bei Lovelybooks
gewonnen. Mir haben der Klapptext, die Leseprobe und auch das Cover unheimlich
gefallen und neugierig gemacht.
320 Seiten
Masse: 11,9 x 18,8 cm
Taschenbuch
Deutsch
Verlag: Goldmann
ISBN-10: 3442480426
ISBN-13: 9783442480425
Klapptext:
Auf einer gedeckten Tafel liegt die zerstückelte und lukullisch
garnierte Leiche von Karen Kreft. Einen solch perversen Tatort hat die
junge Polizistin Lina Andersen noch nicht gesehen. Wie sie bald
herausfindet, war die Ermordete Mitglied einer Gruppe militanter
Tierschützer. Hat sich ein Tierzüchter, der von der
Gruppe überfallen wurde, brutal gerächt? Lina ermittelt undercover und
schleust sich in die Tierschutzorganisation ein. Viel zu spät merkt sie,
dass sie auf der falschen Fährte ist. Und dann gerät sie selbst in den
Fokus des Täters, der begonnen hat, sich in einen wahren Blutrausch zu
morden …
(Quelle: Weltbild )
Rezension:
(Achtung, winziger Spoiler)
Zur Geschichte. Es ist alles ziemlich verworren, man weiss
nicht genau, was es mit den Morden auf sich hat, wieso Lina in diesen Fall
einbezogen wird (was mir noch immer nicht ganz klar ist, ehrlich gesagt) etc.
Nach und nach entwirren sich die Dinge, man fängt an die Zusammenhänge zu
verstehen. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gefesselt; auch die Art,
eines der Opfer näher an den Leser zu bringen, hat mir gut gefallen. Die Idee
ist mal was andere, habe ich so glaube ich noch nicht gelesen. Ein paar Dinge
sind ein wenig abstrus bzw. sind nicht ganz logisch – aber das sind eher
Kleinigkeiten, die mir eher aufgefallen sind, nachdem ich das Buch zu Ende
gelesen habe und noch einmal alles durch den Kopf gehen liess. Zudem hat mich
gegen Ende das Personensterben ein wenig gestört – es wurde zwar erklärt
weshalb etc. Aber ich bin persönlich nicht ein grosser Fan davon, wenn viele
Personen sterben müssen.
Mir gefallen die Aspekte bezüglich Tierschutz und was man im
Zusammenhang damit erfährt. Es ist allgegenwärtig und es wurde gut vom Autor in
die Geschichte integriert.
Nun zu Lina, der Hauptperson. Ich mag sie – sie ist keine
gewöhnliche Polizistin, sondern ein wenig eigensinnig. Lina hat ihre Ecken und
Kanten, was mir sehr gut gefällt. Ich mag keine perfekten Charaktere. Aber ich
verstehe dennoch nicht ganz, weshalb sie für diesen Fall ausgewählt wurde – das
hat sich mir leider auch im Laufe des Buches nicht wirklich erklärt.
Die anderen Personen finde ich mehrheitlich auch interessant
und gelungen – wie es so ist, manche mag man mehr, manche weniger. So ging es
mir auch bei diesem Buch. Aber alles in allem kann ich mich nicht beklagen.
Zum Schreibstil. Ich mag den Schreibstil von Michael Koglin
wirklich gerne. Das Buch hat sich flüssig gelesen und von der ersten Minute an
war ich ziemlich gefesselt von dem Buch. Es hat mich auf jeden Fall neugierig
gemacht, mehr von dem Autor zu lesen, denn der Mädchenmacher war mein erstes
Buch von Michael Koglin.
Last but not least, das Cover: Ich liebe es! Mir gefällt das
Cover wirklich unheimlich gut und war mitunter ein Grund, überhaupt die
Leseprobe zu lesen. Beide Daumen hoch.
Da es ein paar Punkte gibt, die mich gestört haben, gibt es
gut gemeinte 4 Sterne von mir: ****

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