Rezension zu Anwalt der Hexen von Claus-Peter Lieckfeld

 
416 SeitenMasse: 12 x 20 cm
Taschenbuch
Verlag: VEDRA VERLAG
ISBN-10: 3939356239
ISBN-13: 9783939356233
 
 

Klappentext

Er war einer der mutigsten Männer des Dreissigjährigen Krieges: Pater Friedrich Spee von Langenfeld, Augenzeuge von Hexenprozessen. Er stand an der Seite der Gefolterten und Todgeweihten. Er war Jesuit, Beichtvater, Poet und Dichter von Kirchenliedern („O Heiland, reiss die Himmel auf“). Pater Spee erkannte, dass unter Folter erpresste Geständnisse ein Verbrechen waren, er wurde ANWALT DER HEXEN. Er schrieb einen Anti-Hexenhammer (Cautio Criminalis), riskierte Beruf und Leben, entging nur knapp seinen Attentätern und überlebte einen Mordanschlag. 1635 starb er mit nur 44 Jahren an der Pest, mit der er sich bei der Pflege verwundeter Soldaten angesteckt hatte. (Quelle: Weltbild )  

Meine Meinung

Das finstere Mittelalter hat mich schon immer fasziniert und als ich dieses Buch gefunden habe, konnte ich es kaum erwarten, es zu lesen. Über einen Mann mehr zu erfahren, der sich in diesen Zeiten für die Männer, Frauen und Kinder eingesetzt hatte, die unschuldig verbrannt, ertränkt etc. wurden, hat mich sehr neugierig gemacht.   Man erfährt im Buch viel über das Leben von Pater Spee – das ist ganz interessant, keine Frage. Aber die Hexenverfolgung und was er getan hat, um die unschuldigen

Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen, kommt in dem Buch eindeutig zu kurz. Dieses Thema wird nur angeschnitten, man weiss nicht genau, was er getan hat, um den Irrsinn zu beenden oder wenigstens einzudämmen. Der Buchtitel verspricht in diesem Fall mehr, als er hält.

Geschrieben ist das Buch nicht schlecht, es liest sich ganz gut. Nur leider, wie gesagt, hält es nicht, was es verspricht.

Daher nur 3 Sterne. ***

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